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Im Jahr 1998 konnte das Kloster ein altes fränkisches Brennrecht samt traditioneller Brennanlage mit Holzfeuerung erwerben. Das Brennrecht umfasst ein jährliches Kontingent von 300 Liter 100 %igen Alkohol. Es handelt sich um ein gewerbliches Brennrecht, mit dem alle mehligen und nicht mehligen Stoffe gebrannt werden können. Bei einem Obstbrennrecht dagegen darf nur Obst und bei einem landwirtschaftlichen Brennrecht dürfen nur landwirtschaftliche Erzeugnisse (Kartoffeln, Getreide, etc.) gebrannt werden.

Die alte Brennanlage fand 1998 ihren Platz innerhalb der Klostermauern, im Bereich der Klostergärtnerei. Im Jahr 2008 entschied sich der Konvent für die Investition in eine neue Brennanlage, da die alte Brennerei in der Klostergärtnerei veraltet, der Zeitaufwand für den Brennvorgang zu groß und der Standort sich als ungeeignet herausgestellt hat. So befand sich z. B. in der alten Brennerei kein Fußbodenablauf und war zudem schlecht zugänglich. Darüber hinaus konnte die Brennerei Besuchern nicht vorgeführt bzw. bei Klosterführungen nicht integriert werden, da sie sich im Klausurbereich der Mönche befand.

Die neue Brennerei wurde im ehemaligen Schlachthaus der alten Metzgerei zweckmäßig und modern eingerichtet. Von großem Vorteil ist die räumliche Nähe zum Maische- und Abfüllraum sowie zum Branntweinlager.

Anfang August 2008 wurde von der Fa. Müller Brennereianlagen GmbH aus Oberkirch-Tiergarten (Baden-Württemberg) die neue Brennanlage geliefert und montiert. Frater Andreas und Herr Fernolend konnten am 8. August die neue Brennerei erstmalig in Betrieb nehmen. Herr Rösch von der Fa. Müller wies unseren Brenner Ernst Fernolend in die neue Anlage ein und gab ihm wichtige Erfahrungen und Tipps weiter. Bereits am ersten Brenntag zeigte sich, dass viele Klosterbesucher sich für das Brenngeschehen interessieren und gerne einen Blick in die neue SCHAU-BRENNEREI werfen.

Mehrmals im Jahr werden vom klösterlichen Mitarbeiter, Ernst Fernolend, unter Aufsicht des Zellerars, Frater Andreas Schmidt OSB, Plankstettener Spezialbier, Zwetschgen, Äpfel und Birnen zu wohlschmeckenden Klosterbränden gebrannt.
Immer wieder gibt es Schaubrenn-Tage, bei denen Interessierte unserem Brennmeister über die Schulter schauen können.

Die Klosterbrände (Bierbrand, Obstler, Zwetschgenwasser) können in den Gebindegrößen von 100 ml, 200 ml und 500 ml im Klosterhofladen erworben und in der Klosterschenke verkostet werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit die Klosterbrände im Online-Shop des Klosters zu erwerben (www.einkaufen-im-kloster.de).

Kloster Bierbrand

40 % Vol. Alkohol, gebrannt aus ökologischem Plankstettener Spezialbier (5,3 % Vol. Alkohol), das im Riedenburger Brauhaus mit dem klösterlichen Bio-Braugetreide des Klostergutes hergestellt wird.

Kloster Zwetschgenwasser

40 % Vol. Alkohol, gebrannt aus handverlesenen Bio-Zwetschgen von den ökologischen Streuobstbeständen des Klostergutes.

Kloster Obstler

40 % Vol. Alkohol, gebrannt aus handverlesenen Bio-Äpfeln und Bio-Birnen von den ökologischen Streuobstbeständen des Klostergutes.

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